Trilby

Der Trilby wird oft als die englische Version des Fedora Hutes bezeichnet. Worin unterscheiden sich die beiden Hüte? Was haben sie gemeinsam? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen…

 

 

Der Trilby

 

Der verwegene, coole Amerikaner gegen den lässigen, trendigen Briten

Trilby

Trilby

 

Fedora

Fedora

Beide Hüte erhielten ihren Namen durch ein gleichnamiges Theaterstück:

  • Der britische Hut durch die Londoner Bühnenaufführung „Trilby“ von 1895, nach dem gleichnamigen Roman von George du Maurier. Dort wurde ein Hut des gleichen Stils getragen.
  • Der amerikanische Hut durch die Hauptakteurin, die in ihrer Rolle als „Fédora“ von 1882, nach der Romanvorlage von Victorien Sardou, einen knittrigen, weichen Hut trug.

Ob Indiana Jones, Humphrey Bogart oder Al Capone, mit einem Fedora verbindet man unweigerlich diese Charaktere. Man trägt gerne die Krempe leicht in die Stirn gezogen um seinem äußeren einen verwegeneren Ausdruck zu verleihen.

Der englische Hut wirkt verspielter, jünger und trendiger. Meistens wird er etwas lässiger auf dem Hinterkopf getragen wie z. B. bei Johnny Depp oder Roger Cicero. 

 

 

Aussehen

 

Einen weiteren Unterschied erkennt man an der Hutkrempe. Während sie beim Fedora, flach oder leicht nach unten gebogen ist, hat der Trilby hingegen eine schmalere und hinten stark nach oben gebogene Krempe.

Bei der Krone gibt es Gemeinsamkeiten, beide können eine Tropfenfalte (Ententeich) oder eine Längsfalte (Center-Dent) haben, lediglich die Kronenhöhe ist bei dem Fedora niedriger. Die seitlichen Kniffe vorne am Hutkopf, die durch das Auf- und Absetzen des Hutes entstehen, sind ebenfalls bei beiden Hüten vorhanden.

Fedora’s werden unter anderem aus Filz und Baumwolle hergestellt. Trilby’s sind dagegen ursprünglich aus Kaninchenhaar aber auch aus Tweed sowie Wolle oder Stroh gefertigt.

Es gibt einige Details die beide Hüte voneinander unterscheiden. Für die einen ist er dennoch ein Fedora der nur im englischsprachigen Raum anders genannt wird und für die anderen ist und bleibt er ein Trilby.

 

 

Verwendung

 

Heutzutage sieht man den Hut häufig bei Künstlern in den unterschiedlichsten Bereichen, egal ob Musiker, Schauspieler oder Maler.

In der Karnevals- oder Faschingszeit ist er in den schillerndsten Ausführungen zu finden, beispielsweise mit Strass oder Pailletten.

Den Trilby gibt es u. a. in den Farben, braun, grau oder schwarz.  Bei den Narren darf es ruhig etwas bunter zugehen z. Bsp. in glitzernden Gold, Rot, Grün oder Silbertönen. Die Vielfalt der Farben lässt keine Wünsche offen.

 


 

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